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„Die Geschichte einer angetrunkenen Akquise“

„Renata“ – Mexiko in Berlin“ – oder „Die Geschichte einer angetrunkenen Akquise“   Als Portrait Fotograf und Hobby Autor stehe ich auf Ausstrahlung und Attitüde. Zu diesen Fotos möchte ich euch die Geschichte erzählen. Am 15. September war ich mit Freunden am Osthafen auf einem Festival anlässlich der Unabhängigkeitsfeiern Mexikos. Überall auf dem Gelände waren Essbuden und der Platz war voller Leute. Um sein Essen zu bekommen, musste man eine halbe Stunde anstehen, um dann von einem mexikanischen Koch, der auch ein Angehöriger des Sinaloa Kartells gewesen sein könnte, fröhlich angebrüllt zu werden. „Alexandro, dein Essen ist fertig!“ Von irgendwo her erklang die Musik einer Mariachi Band. Da das mit dem Corona Bier schneller ging, holte ich mir gleich zwei und wartete auf mit Conny, Steffi und Bobby auf mein Essen. Es war warm und auf leeren Magen wirkten die Corona schneller als gedacht. Und dann lief plötzlich diese Unbekannte an mir vorbei. Kühler stolzer Blick, lange schwarze Haare, diese „besondere Nasenform“, die ich so faszinierend finde, groß und schlank. Mit meinem zweiten halbvollen Corona …

„Warum Dada?“ oder „Leitsätze niederreißen!“

„Warum Dada?“ oder „Leitsätze niederreißen!“ (Advertising – Werbung)     Meine Portrait und Akt Kurse beginnen immer mit folgenden Thesen: Vergesst Sätze wie: „Die Portrait Fotografie ist die Königsklasse der Menschenfotografie!“ oder gar den Satz: „Die Aktfotografie ist die Königsdisziplin der Fotografie!“ Ich denke, dass diese verallgemeinernden Sätze Hürden aufbauen und die natürliche Neugierde und damit Entwicklungen blockieren. Fotografen füllen ganze Kapitel über Klassifizierungen von Portrait und Akt Fotografien. Und ehrlich gesagt, scheint jeder irgendwie von dem anderen abzuschreiben. Überall liest man die gleichen Formulierungen und insbesondere in der Aktfotografie versuchen viele eine politische Korrektheit und das besondere menschliche Einfühlungsvermögen zu zeigen. Oder zu begründen das Akt Fotografie und Pornografie Kunst ist und man solche Motive fotografiert, weil man Kunst machen will. Einer meiner Lieblingsfotografen, dem das völlig „schnuppe“ ist, ist der Berliner André Krenz Andre will einfach die Bilder machen, die er gut, schön und sexy findet und formuliert das auch nach außen. Ein sehr sympathischer typischer Berliner und Fotograf, der auch klasse in das Berlin, der Zwanziger des letzten Jahrhunderts passen würde. Als ich …

“Und er sticht, sticht, sticht…….nun weiß ich, dass er sticht, sticht, sticht!”

„Das Tattoo Foto Projekt von Nico Luckysixtattoo und Alexander Platz – was sind das für zwei Typen?“ Zwei kreative Typen treffen aufeinander. Völlig unterschiedliche Richtungen. Der eine Tattoo Artist der andere Fotograf und Autor. Einer im Ost- der andere im Westteil aufgewachsen. Beide haben die Endsiebziger und die Achtziger Jahre in dem jeweiligen anderen Teil mitgemacht. Nico fühlte sich schon früh zu Kunst hingezogen, war aber ein „klassischer Rabauke“. Zu wenig fokussiert für das DDR Bildungssystem, um das Abitur machen zu können. Viel mehr Interesse an Musik und Mädchen. Mit sechzehn in eine Band. Knappe neun Jahre – verschiedene Bands – immer der Sänger. Alles in der „Vor Wende Zeit“; eine Phase in der in der DDR schon mehr möglich war. Die Gesellschaft brodelte, der Wille nach Veränderung und dem Wechsel allgegenwärtig. Am Anfang der Bekanntheit und der Popularität, nicht so wie die anderen Bands, aber trotzdem Radio und Fernsehen. Die Wendezeit kommt; alles anders als vorher. Nico war einer der ersten Zivildienstleistenden der sich auflösenden DDR. Nach einer kurzen Phase in einer festen Anstellung …