Autor: lilalöwin

„My Japanese Paper – eine Kurzgeschichte über die Dynamik einer Ausstellungsvorbereitung“

(unbezahlte Werbung wegen Firmen- und Produktnennung) Vor einer Woche war ich bei den Fotopionieren in der Karl-Marx-Allee zu Besuch, um einen Druck für „Becoming“ abzuholen. Da der Geschäftsführer Andreas noch telefonierte, schaute ich mich wie immer neugierig im Laden um und stieß auf einen Musterkatalog des japanischen Papierherstellers Awagami Factory! Beeindruckendes Fine Art Papier. Und während ich den Katalog durchblätterte, stieß ich auf Papiersorten, die mich begeisterten. Nahezu transparent, und in einer wunderschönen Pergamentanmutung. Vor meinen Augen tauchten Bilder von Katsushika Hokusai auf und ich erinnerte mich an die Wimpel, an den Speeren japanischer Krieger aus Akira Kurosawa Filmen. Ich dachte an meine „Japanese Faction“ Bilder und sah einige von ihnen großformatig ausgedruckt auf diesem Papier von der Decke des Fabriktheaters hängen. Und da war sie wieder, diese Begeisterung und der Enthusiasmus, der mich immer packt, wenn ich eine solche Idee habe. So überlegten Andreas und ich gemeinsam wie wir es schaffen können, trotz der bereits fertigen Bilder und den damit verbundenen Kosten, Drucke auf diesem edlen Papier nachzuschieben. Denn eines war klar. Dieses Papier …

Tagebucheintrag zu meiner Ausstellung „Becoming“

  „NOCH FÜNF WOCHEN – EINE ZWISCHENBETRACHTUNG ZU MEINER AUSSTELLUNG BECOMING“ (Dieser Beitrag zählt als Werbung durch die unbezahlte Nennung von Firmen und Marken) 18. April 2019, Gründonnerstag, gegen 08:00 Uhr Alle in meinem Umfeld bereiten ihre Reisen zu Ostern oder ihre Ausflüge vor. Das wird bei mir ausfallen, zu tief stecke ich in den Vorbereitungen für die Ausstellung. Mittendrin im künstlerischen Prozess. Die drei Themenbereiche der Ausstellung stehen ja fest, aber ich bin immer noch dabei die Inhalte zu entwickeln und / oder zu ändern. „RIPPINGS“ Heute Nacht habe ich zwei weitere Platten fertiggestellt. Das Thema der „Rippings“ ist die narzisstische und traumatische Suche nach Schönheit, der Versuch wirkliche Emotionen und Leidenschaft zu spüren. Und doch gleichzeitig der Erkenntnis, dies nie für immer zu besitzen. Denn das ist unmöglich für einen Narziss, da er aus seiner inneren Dunkelheit heraus, alles „ZU SEHR“ zu „MANISCH“ will. Die Kunst ist voll von solchen Geschichten, die einerseits Klischee, aber andererseits auch Realität sind und sich oft zwischen Künstlern und ihren Musen abgespielt haben. Bei diesem Thema gefällt …

„My Japanese Faction“

„My Japanese Faction“ In meiner Ausstellung „Becoming“ am 26.05.2019 zeige ich auch meine Interpretationen „japanischer Fotografie und Kunst“. (100 x 60 cm auf Dibond Platte in der Ausstellung „Becoming“) Meine Begeisterung für japanische Bilder und Kultur begann schon in den siebziger Jahren. Immer wenn „Die Sieben Samurai“ oder andere Filme von Akira Kurosawa im Fernsehen liefen, saß ich wie gebannt davor. (Aus meinem Projekt; nicht Teil der Ausstellung) Mitte der Achtziger kam dann „Shogun“ mit Richard Chamberlain in das Fernsehen und begeisterte mich endgültig, obwohl diese Serie aus heutiger Sicht sehr amerikanisch / europäisch stereotyp ist. Ich las „Musashi“ und „Taiko“ von Yoshikawa Eiji, „Das Buch der fünf Ringe“ und das „Hagakure“ Betrachtete die Gemälde von Katsushika Hokusai und Bücher über Shunga Zeichnungen. Verschlang japanische Videos aller Art. Liebte die Filme von Takeshi Kitano. Verschlang Filme wie „Black Rain“ oder „Die Wiege der Sonne“. (Eine Arbeit aus meinem Projekt; nicht Teil der Ausstellung) Bin beeindruckt von Taiko Trommeln. Hatte japanische Freundinnen, die in Berlin leben. Die Idee der Meji Periode 1868 bis 1912 der Erneuerung …

„Künstliche Intelligenz 2019 – Fotograf überflüssig?“ Essay im brennpunkt

Künstliche Intelligenz ist ein Thema, das in alle Lebensbereiche eindringt. So auch in die Fotografie. Dietmar Bührer, der Herausgeber des Berliner Galeriemagazins „brennpunkt“ gab mir die Gelegenheit, ein Essay darüber zu schreiben. http://www.edition-dibue.de/content/ Im Nachgang zu den Scans finden Sie einen Kommentar einer Berliner Fotografin dazu. Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers. Kommentar der Berliner Fotografin Diana Woito (alle erforderlichen Datenschutzerlaubnisse erteilt.) „So, ich habe mir jetzt den Artikel noch einmal durchgelesen und mich damit etwas intensiver befasst. Allein schon die Überschrift ist ziemlich provokant, aber genau das ist der Punkt, da macht der Artikel neugierig. Schon der Satz, dass du dieses Handy gekauft hast weil es eine leistungsstarke Kamera mit dabei hat, hat mich doch schon sehr verwundert und eine leicht aggressive Haltung ist in mir hochgestiegen. Und zwar aus dem Grund, weil ich mich ganz ehrlich frage wie kann ein Fotograf, der noch aus der analogen Zeit kommt, der in meinen Augen die Fotografie sehr gut beherrscht, sich mit einer Handykamera befassen und somit in meinen Augen das eigene Todesurteil quasi unterschreiben. Aber …

„Becoming“ Ausstellung / Exibition

 „Becoming“ Ausstellung 26. Mai 2019 12:00 bis 20:00 Uhr Fabriktheater Moabit Lehrter Straße 35 10557 Berlin „Wir sind uns nah, auch in der Distanz…… Nach intensivem Austausch bleibt uns das Gefühl bei einem Blick in unsere Augen“ Mit diesem Zitat von mir, begann Anke Barnard 2010 ihre Semesterarbeit über meine Arbeiten. Heute, knapp zehn Jahre später, lese ich sie erneut. Ankes Arbeit dient mir als Leitfaden für die Erarbeitung meiner Ausstellung. Vielem würde ich heute noch zustimmen, aber einiges hat sich im Laufe der Jahre verändert. In den letzten Monaten habe ich einige Ausstellungskonzepte für Mai erarbeitet und wieder verworfen, da ich sie nicht erfüllend fand. Aber im Februar fand ich in meinen Unterlagen die Semesterarbeit und war elektrisiert. Sie erinnerte mich an die verschiedenen Phasen der vergangenen Jahre und so holte ich meine Bilder aus der Ausstellung  „Verdrehte Realität“ von 2009 aus dem Archiv. Es sind abstrakte raue Bilder, die sich mit Begierden auseinandersetzen.  Diese Rauheit wird noch durch die Größe von 110 cm x 85 cm verstärkt. Sie steht im krassen Gegensatz zu …

„Was braucht man für eine gute Fashion Editorial Strecke?“

„Was braucht man für eine gute Fashion Editorial Strecke?“ oder „Tage am Meer“ April 2017 Christina und ich erreichen mit einem Auto voller Outfits Scharbeutz an der Ostsee. Wir steigen aus, räumen alles in unsere Ferienwohnung und gehen mit den ersten Looks an den Strand. Warum sind wir dorthin gefahren? Ich war dabei, mich in die Modefotografie einzuarbeiten. Eine der Hauptfragen ist, was ein gutes Fashion Foto ausmacht. Es ist nicht nur die Kleidung, das Outfit oder die nachträgliche Retusche am Computer. Ein gutes Modefoto hat ein spannendes Outfit, Attitüde, Ausdruck, grafisches Design durch Linien und erzählt eine Geschichte. Aber auch das Model spielt eine große Rolle. Grundsätzlich je größer, desto besser, lange Beine und Arme in einem ausgewogenen proportionalen Verhältnis. Aber warum? Dadurch entstehen eben auch die Linien im Bild, die man braucht, um neben dem Ausdruck ein spannendes grafisches Design zu erschaffen. Nebenbei bemerkt: „Das ist das sogenannte Posen, durch Bewegung Möglichkeiten für Linien zu erschaffen, um die Kleidung zu präsentieren oder eben eine Geschichte zu erzählen.“ Grundsätze haben aber auch Ausnahmen. Es gibt …

Zerstörte Träume-Das Hochzeitskleid

„Zerstörte Träume“ Das Hochzeitskleid… ist eines der Kleidungsstücke, das vermutlich mit den meisten emotionalen Erwartungen und Idealvorstellungen verbunden ist. „Der Traum, der Prinzessin für einen Tag!“ Ich kann mit diesem Thema wenig anfangen. Für mich ist es viel spannender, dieses Klischee zu brechen und mit solchen Kleidern eher etwas in Richtung „Dark Fashion“ zu machen. Das Hochzeitskleid aus seinem eigentlichen Kontext reißen. Die Idee dazu kam mir vor Jahren in einem Second-Hand Shop am Mehringdamm in Berlin. In einer Ecke  – völlig verstaubt  – auf einer fünfzig Jahre alten Schaufensterpuppe fand ich das erste Kleid für meinen Studio Fundus. Das ehemals achthundert Euro teure Kleid erstand ich für dreißig Euro und fotografierte damit einige Strecken. Danach ließ ich das Thema wieder einige Jahre liegen, bis ich in meinem jetzigen Lieblings Shop auf das aktuelle Kleid stieß. Schnell war es gekauft, im Studio in die Waschmaschine gesteckt und zwei neue Ideen geboren. Eine davon konnte ich jetzt mit einer guten Freundin aus der Ukraine umsetzen. Ich mag diese Kombi zwischen dem Kleid, dem Leder und dem …

„Die Geheimnisse der verhüllten Frau“

„Die Geheimnisse der verhüllten Frau“ oder „Meine Gedanken zu Schönheit im Winter“ (Werbung / Advertising / Produktnennung / Productnames) 16. Januar 2019 Instagram Nachricht: „Hallo Alex, ich weiß es ist ziemlich spontan, aber ich bin am Wochenende überraschend in Berlin. Hast Du Zeit für unser schon lange geplantes Shooting?“ „Ich habe Zeit, wollen wir telefonieren?“ „Okay, ich rufe fix an!“ Pris und ich hatten vor einigen Wochen Kontakt über die sozialen Medien. Eine meiner Serien mit dem Titel „The Samurai Wife“ hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Pris mochte die starken Kontraste und den schon fast mystischen Ausdruck der Bilder. Ich folgte Pris ebenfalls längere Zeit auf ihrem Instagram Account und mochte ihre besonders eleganten „Dark Fashion Bilder“. DREI TAGE SPÄTER (Mein Atelier) An meinem runden Holztisch besprechen wir unsere Ideen und Inspirationsquellen. Unter anderem japanische Filme und eine bestimmte Art von japanischem Design und japanischer Attitüde gemixt mit europäischen und amerikanischen Einflüssen. Pris zeigt mir lange sehr weite Hosen und eine Kimonojacke. Ich komplementiere das mit einem transparenten langen Mantel. So entsteht ein spannendes elegantes japanisch …

„Die Faszination des imperfekten Fotos“

„Die Faszination des imperfekten Fotos“ oder „Sich treiben lassen und vieles ausprobieren! (Werbung wegen Magazin -Nennung – unbezahlt) In der Regel streben wir Fotografen nach perfekten Fotografien. Gerade in den heutigen Tagen werden wir mit technisch guten oder perfekten Bildern überschwemmt. Die meisten Fotos werden mittlerweile mit Smartphones und Tablets gemacht. Deren künstliche Intelligenz „verbessert“ die Fotografien nach den Vorgaben des jeweiligen Nutzers. Und da die meisten Nutzer sich an den Anderen orientieren, entsteht ein Einheitslook.  Abertausende von fotografischen Wiederholungen prasseln so auf uns ein. Dabei unterschätzen wir oft die Schönheit und die Möglichkeiten des unvollkommenen oder fehlerhaften Bildes. Egal ob ich digital, analog bzw. mit einer Sofortbildkamera fotografiere, schaue ich mir jede Datei auf dem Rechner an, scanne die Sofortbilder, die „fehlerhaften Negative“ und betrachte sie dann auf dem Rechner. Nicht jedes Bild ist wirklich spannend oder interessant. Aber ich lasse Über- oder Unterbelichtungen, Lichteinfälle oder die unbeabsichtigten Doppelbelichtungen erstmal in Ruhe auf mich wirken. Vor allem lösche ich keines, denn vielleicht habe ich später eine Idee für ein „Mashup“ mit anderen Bildern. Wenn …

Ausstellungsbericht „One Day in Berlin – Meet your Friends“ vom 18. November 2018

Ausstellungsbericht „One Day in Berlin – Meet your Friends“ vom 18. November 2018 Berlin ist mittlerweile wieder ein Knotenpunkt an dem alles miteinander verschmilzt. Menschen aus allen Gegenden und Ländern strömen in Berlin zusammen. Ein solcher Mix war das Ausstellungsteam von „One Day in Berlin – Meet your Friends“ Nico Obst der Ostberliner Tattoo Artist, Lance – Stylist mit indischen-südafrikanischen-deutschen Wurzeln und seit zwanzig Jahren in Berlin, Dinah die Yoga Lehrerin aus Friedrichshain, Dinahs Teampartnerin Kristin, die Neoberlinerin, vertrat den Part Ernährungsberatung und mir Alexander, dem gebürtigen West Berliner und Fotografen. Vor knapp sechs Monaten haben wir unsere Idee für die Ausstellung entwickelt und sie umgesetzt. Ziel war es, unseren Besuchern die „Berliner In-Themen“ Second-Hand-Fashion, Tattoo Art und Nachhaltigkeit“ näher zu bringen. Nico und ich wollten den „tätowierten Menschen“ ganz ohne Schnörkel zeigen. Frauen und Männer, die das erste Mal vor einer professionellen Kamera standen.   Mit meinem Fashion Projekt Partner Lance Hans, der in unserem Projekt erstmalig selbst fotografiert hat und mit einem großformatigen Bild vertreten war, wollte ich meine Idee von Second Hand …

„Muse abused?!“ Essay von Das Fräulein Fuchs und Alexander Platz

„Muse abused?!“ Essay von Das Fräulein Fuchs und Alexander Platz (Werbung wegen Namensnennung)   Ein Essay von Alexander Platz und „Das Fräulein Fuchs“ (Im weiteren Verlauf Fuchs genannt)„Musen“ sind für Künstler und deren Publikum seit jeher Inspirationsquelle und Mythos zugleich. Aber sind sie nur Objekte oder eigenständige Künstlerinnen? Haben sie ein Mitspracherecht am Schaffensprozess, ein Urheberrecht oder Rechte an der Verwertung? Einleitung Vor kurzem las ich in der New York Times ein Interview von KaoRi, einer japanischen Künstlerin und Tänzerin, über ihre sechzehnjährige Zusammenarbeit mit Nobuyoshi Araki. Sie lernten sich 2001 auf einer Party kennen und begannen mit ihrer Zusammenarbeit. Am Anfang hatten sie eine einvernehmliche sexuelle Beziehung. Araki baute sie öffentlich in den folgenden Jahren als „Seine Muse“ auf, veröffentlichte und verdiente mit ihren Fotos viel Geld. KaoRi bemängelte an ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit, dass sie kein Mitspracherecht bei den Veröffentlichungen und keinerlei finanzielle Beteiligung am Verkaufserlös hatte. Araki, so KaoRi sinngemäß, habe auf Nachfrage lediglich erwidert, sie könne doch froh sein, dass er ihr Aufmerksamkeit widmet und sie fotografiert. Ihr Fazit in dem Interview, sie …

Coachings „Keep it simple“

Coachings „Keep it simple“ Sie beherrschen Ihre Kamera, wissen aber in der Menschenfotografie nicht richtig weiter?Irgendwie stecken Sie in einem kreativen Loch? Eine eigene Bildersprache finden, aber keine Idee wie das gehen könnte? Was ist das „Unerwartete Bild“ oder wie finden Sie spannende neue Winkel?

„Die persönlichen Momente – Was fasziniert mich am meisten an meiner Arbeit?“

„Die menschlichen Momente“ – „Oder was fasziniert mich am meisten an meiner Arbeit?“   Mich fasziniert der Wechsel zwischen den professionellen Stunden, in denen wir ein Ziel erreichen wollen und den menschlichen Momenten dazwischen. Der Wechsel in der Arbeit an einem „kühlen grafischen Design“ und dem Mensch dahinter. Auch wenn ich mich in den Bereich der Fashion Fotografie einarbeite, in dem es um Produktionen, Kalkulationen und Shootingzeiten geht, ist Fotografie für mich immer noch eine Frage der Emotionen und des Ausdrucks. Gerne arbeite ich mit Modellen zusammen, die für einige Tage zu Gast in meinem Studio sind. Man trinkt Kaffee zusammen, geht gemeinsam essen, arbeitet an dem gesteckten Ziel, lacht zusammen. Und manchmal ist man zusammen traurig, wenn Geschichten erzählt werden, die das Leben schreibt. Denn dann wird aus dem bloßen Model ein „Mensch, den Du kennst.“   Ich mag es mit Menschen zu arbeiten, die mich durch ihr Talent, ihre Begeisterung und Hingabe für Fotografie und Kunst begeistern.   Auch wenn ich in der professionellen Fotografie ein Neuling bin,die ganzen Veränderungen in meiner Arbeitsweise …

„Die Geschichte einer angetrunkenen Akquise“

„Renata“ – Mexiko in Berlin“ – oder „Die Geschichte einer angetrunkenen Akquise“   Als Portrait Fotograf und Hobby Autor stehe ich auf Ausstrahlung und Attitüde. Zu diesen Fotos möchte ich euch die Geschichte erzählen. Am 15. September war ich mit Freunden am Osthafen auf einem Festival anlässlich der Unabhängigkeitsfeiern Mexikos. Überall auf dem Gelände waren Essbuden und der Platz war voller Leute. Um sein Essen zu bekommen, musste man eine halbe Stunde anstehen, um dann von einem mexikanischen Koch, der auch ein Angehöriger des Sinaloa Kartells gewesen sein könnte, fröhlich angebrüllt zu werden. „Alexandro, dein Essen ist fertig!“ Von irgendwo her erklang die Musik einer Mariachi Band. Da das mit dem Corona Bier schneller ging, holte ich mir gleich zwei und wartete auf mit Conny, Steffi und Bobby auf mein Essen. Es war warm und auf leeren Magen wirkten die Corona schneller als gedacht. Und dann lief plötzlich diese Unbekannte an mir vorbei. Kühler stolzer Blick, lange schwarze Haare, diese „besondere Nasenform“, die ich so faszinierend finde, groß und schlank. Mit meinem zweiten halbvollen Corona …

„Warum Dada?“ oder „Leitsätze niederreißen!“

„Warum Dada?“ oder „Leitsätze niederreißen!“ (Advertising – Werbung)     Meine Portrait und Akt Kurse beginnen immer mit folgenden Thesen: Vergesst Sätze wie: „Die Portrait Fotografie ist die Königsklasse der Menschenfotografie!“ oder gar den Satz: „Die Aktfotografie ist die Königsdisziplin der Fotografie!“ Ich denke, dass diese verallgemeinernden Sätze Hürden aufbauen und die natürliche Neugierde und damit Entwicklungen blockieren. Fotografen füllen ganze Kapitel über Klassifizierungen von Portrait und Akt Fotografien. Und ehrlich gesagt, scheint jeder irgendwie von dem anderen abzuschreiben. Überall liest man die gleichen Formulierungen und insbesondere in der Aktfotografie versuchen viele eine politische Korrektheit und das besondere menschliche Einfühlungsvermögen zu zeigen. Oder zu begründen das Akt Fotografie und Pornografie Kunst ist und man solche Motive fotografiert, weil man Kunst machen will. Einer meiner Lieblingsfotografen, dem das völlig „schnuppe“ ist, ist der Berliner André Krenz Andre will einfach die Bilder machen, die er gut, schön und sexy findet und formuliert das auch nach außen. Ein sehr sympathischer typischer Berliner und Fotograf, der auch klasse in das Berlin, der Zwanziger des letzten Jahrhunderts passen würde. Als ich …

“Und er sticht, sticht, sticht…….nun weiß ich, dass er sticht, sticht, sticht!”

„Das Tattoo Foto Projekt von Nico Luckysixtattoo und Alexander Platz – was sind das für zwei Typen?“ Zwei kreative Typen treffen aufeinander. Völlig unterschiedliche Richtungen. Der eine Tattoo Artist der andere Fotograf und Autor. Einer im Ost- der andere im Westteil aufgewachsen. Beide haben die Endsiebziger und die Achtziger Jahre in dem jeweiligen anderen Teil mitgemacht. Nico fühlte sich schon früh zu Kunst hingezogen, war aber ein „klassischer Rabauke“. Zu wenig fokussiert für das DDR Bildungssystem, um das Abitur machen zu können. Viel mehr Interesse an Musik und Mädchen. Mit sechzehn in eine Band. Knappe neun Jahre – verschiedene Bands – immer der Sänger. Alles in der „Vor Wende Zeit“; eine Phase in der in der DDR schon mehr möglich war. Die Gesellschaft brodelte, der Wille nach Veränderung und dem Wechsel allgegenwärtig. Am Anfang der Bekanntheit und der Popularität, nicht so wie die anderen Bands, aber trotzdem Radio und Fernsehen. Die Wendezeit kommt; alles anders als vorher. Nico war einer der ersten Zivildienstleistenden der sich auflösenden DDR. Nach einer kurzen Phase in einer festen Anstellung …

Kreative Quellen in der Fotografie

Für Anfänger und Fortgeschrittene Volkshochschule Treptow-Köpenick Baumschulenstraße 79-81, 12437 Berlin Raum: 206 Kursnummer: TK-2503-F Link zur Anmeldung: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=517525 Auskünfte zur Anmeldung: Tel.: 90297 4055, Fax.: 90297 4050, E-Mail: post@vhstk.de, http://www.vhstk.de Fachliche Beratung: Frau Dr. Andrea Kreher, Fax: (030) 90297-4050, E-Mail: dr.andrea.kreher@ba-tk.berlin.de   Beschreibung: An diesem Kurswochenende lernen Sie Inspirationsquellen für Ihre fotografische Entwicklung kennen. Hierbei geht es nicht um Tutorials über „Dutch and Burn“. Zu den Themen gehören: – Erläuterung der Vorteile sozialer Medien wie Instagram und Gruppen in Facebook; – Aufzeigen der Nachteile – Heranführen an Literatur in der Fotografie und Kunst, die sich mit den praktikablen philosophischen und psychologischen Hintergründen beschäftigt. In modernen Magazinen werden Sie gemeinsam mit dem Dozenten nach Ideen für die Menschen-, Landschafts- und Architekturfotografie suchen. Sie werden mit anderen Kursteilnehmern Übungen zur assoziativen Themenfindung absolvieren. Sie erfahren, wie Sie eine eigene Bildsprache/einen eigenen Stil finden und erarbeiten können. In diesem Zusammenhang werden Sie sich mit dem erzählerischen Ansatz und Mitteln in der Fotografie und deren Darstellung beschäftigen. Am zweiten und letzten Kurstag werden Sie mit ihrer Kamera versuchen, ein …

Portraitfotografie- Reportage und Studio an der Merian – Schule in Köpenick

Portraitfotografie- Reportage und Studio an der Merian – Schule in Köpenick 12555 Berlin-Köpenick, Hoernlestraße 80, Raum 116 Für Anfänger und Fortgeschrittene Kursnummer: TK-2500-F Link zur Anmeldung: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=517510 Auskünfte zur Anmeldung: Tel.: 90297 4055, Fax.: 90297 4050, E-Mail: post@vhstk.de, http://www.vhstk.de Fachliche Beratung: Frau Dr. Andrea Kreher, Fax: (030) 90297-4050, E-Mail: dr.andrea.kreher@ba-tk.berlin.de Beschreibung: Sie beschäftigen sich mit den Arten der Portraitfotografie und lernen Instrumente zur Ideenfindung, Recherche, Blickschulung, Planung von Portraitsitzungen, Modellfindung, Umgang mit Modellen bzw. Personen vor der Kamera sowie zur Kostenkalkulation kennen. Dieses Wissen werden Sie in einem Studioshooting umsetzen. Hierzu agieren Sie in Gruppen und bereiten gemeinsam die Fotositzung vor. Am Shooting-Tag arbeiten Sie in wechselnden Rollen – Fotograf/in und Assistent/in. Weiterhin werden Sie angeleitet, ein eigenes Reportage Portrait in Bild und Text über eine Person Ihrer Wahl zu erstellen. Modellkosten sind im Entgelt bereits enthalten. Bitte suchen Sie aus Büchern, in Magazinen oder im Internet eine Portraitfotografie, die Ihnen am meisten gefällt und bringen Sie sie zum ersten Kurstag mit. Zusatzinformation: Bitte bringen Sie mit:  eine Ihnen vertraute Kamera (möglich sind: digital, analog, …