Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alexander Platz

„Treiben lassen“

Ich liebe diese fotografische Zeit. Es war noch nie so einfach, sich losgelöst von technischen Voraussetzungen in dieser Tiefe mit seinen Fotos zu beschäftigen. Die digitale Welt erlaubt es uns, auszuprobieren, ohne schwerwiegende Fehler zu machen und die Bilder zu zerstören. Ich glaube auch, dass die „Goldenen Zeiten“, in denen Fotografen Geld mit dem Verkauf ihrer „Workflows“ verdienen ihrem Ende entgegen gehen. Dies ist zuletzt auch den immer besser werdenden Mobiltelefonen und Tablets geschuldet. Die Teilnehmer meiner Kurse fragen mich häufig nach meinen Arbeitsabläufen oder Rezepten. Meine Antwort enttäuscht viele, denn sie sind weitestgehend einfach. Gerade in meinen freien Projekten lasse ich mich treiben und habe keinen festen Plan. Ich höre Musik und folge meinen Emotionen. Lasse einfach laufen. Ich mag Mysterien; vielleicht höre ich deshalb oft Deephouse während ich retuschiere und das beeinflusst meine Arbeiten. Was ich den Teilnehmern meiner Kurse ans Herz lege? Die Details intensiver wahrnehmen. Mehr Emotionalität in unsere Arbeiten geben. Nicht immer müssen nackte Brüste oder erigierte Brustwarzen auf Bildern von Frauen zu sehen sein. Als Fotograf und Künstler mag ich …

Tagebucheintrag zu meiner Ausstellung „Becoming“

  „NOCH FÜNF WOCHEN – EINE ZWISCHENBETRACHTUNG ZU MEINER AUSSTELLUNG BECOMING“ (Dieser Beitrag zählt als Werbung durch die unbezahlte Nennung von Firmen und Marken) 18. April 2019, Gründonnerstag, gegen 08:00 Uhr Alle in meinem Umfeld bereiten ihre Reisen zu Ostern oder ihre Ausflüge vor. Das wird bei mir ausfallen, zu tief stecke ich in den Vorbereitungen für die Ausstellung. Mittendrin im künstlerischen Prozess. Die drei Themenbereiche der Ausstellung stehen ja fest, aber ich bin immer noch dabei die Inhalte zu entwickeln und / oder zu ändern. „RIPPINGS“ Heute Nacht habe ich zwei weitere Platten fertiggestellt. Das Thema der „Rippings“ ist die narzisstische und traumatische Suche nach Schönheit, der Versuch wirkliche Emotionen und Leidenschaft zu spüren. Und doch gleichzeitig der Erkenntnis, dies nie für immer zu besitzen. Denn das ist unmöglich für einen Narziss, da er aus seiner inneren Dunkelheit heraus, alles „ZU SEHR“ zu „MANISCH“ will. Die Kunst ist voll von solchen Geschichten, die einerseits Klischee, aber andererseits auch Realität sind und sich oft zwischen Künstlern und ihren Musen abgespielt haben. Bei diesem Thema gefällt …