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Tagebucheintrag zu meiner Ausstellung „Becoming“

  „NOCH FÜNF WOCHEN – EINE ZWISCHENBETRACHTUNG ZU MEINER AUSSTELLUNG BECOMING“ (Dieser Beitrag zählt als Werbung durch die unbezahlte Nennung von Firmen und Marken) 18. April 2019, Gründonnerstag, gegen 08:00 Uhr Alle in meinem Umfeld bereiten ihre Reisen zu Ostern oder ihre Ausflüge vor. Das wird bei mir ausfallen, zu tief stecke ich in den Vorbereitungen für die Ausstellung. Mittendrin im künstlerischen Prozess. Die drei Themenbereiche der Ausstellung stehen ja fest, aber ich bin immer noch dabei die Inhalte zu entwickeln und / oder zu ändern. „RIPPINGS“ Heute Nacht habe ich zwei weitere Platten fertiggestellt. Das Thema der „Rippings“ ist die narzisstische und traumatische Suche nach Schönheit, der Versuch wirkliche Emotionen und Leidenschaft zu spüren. Und doch gleichzeitig der Erkenntnis, dies nie für immer zu besitzen. Denn das ist unmöglich für einen Narziss, da er aus seiner inneren Dunkelheit heraus, alles „ZU SEHR“ zu „MANISCH“ will. Die Kunst ist voll von solchen Geschichten, die einerseits Klischee, aber andererseits auch Realität sind und sich oft zwischen Künstlern und ihren Musen abgespielt haben. Bei diesem Thema gefällt …

„My Japanese Faction“

„My Japanese Faction“ In meiner Ausstellung „Becoming“ am 26.05.2019 zeige ich auch meine Interpretationen „japanischer Fotografie und Kunst“. (100 x 60 cm auf Dibond Platte in der Ausstellung „Becoming“) Meine Begeisterung für japanische Bilder und Kultur begann schon in den siebziger Jahren. Immer wenn „Die Sieben Samurai“ oder andere Filme von Akira Kurosawa im Fernsehen liefen, saß ich wie gebannt davor. (Aus meinem Projekt; nicht Teil der Ausstellung) Mitte der Achtziger kam dann „Shogun“ mit Richard Chamberlain in das Fernsehen und begeisterte mich endgültig, obwohl diese Serie aus heutiger Sicht sehr amerikanisch / europäisch stereotyp ist. Ich las „Musashi“ und „Taiko“ von Yoshikawa Eiji, „Das Buch der fünf Ringe“ und das „Hagakure“ Betrachtete die Gemälde von Katsushika Hokusai und Bücher über Shunga Zeichnungen. Verschlang japanische Videos aller Art. Liebte die Filme von Takeshi Kitano. Verschlang Filme wie „Black Rain“ oder „Die Wiege der Sonne“. (Eine Arbeit aus meinem Projekt; nicht Teil der Ausstellung) Bin beeindruckt von Taiko Trommeln. Hatte japanische Freundinnen, die in Berlin leben. Die Idee der Meji Periode 1868 bis 1912 der Erneuerung …

„Becoming“ Ausstellung / Exibition

 „Becoming“ Ausstellung 26. Mai 2019 12:00 bis 20:00 Uhr Fabriktheater Moabit Lehrter Straße 35 10557 Berlin „Wir sind uns nah, auch in der Distanz…… Nach intensivem Austausch bleibt uns das Gefühl bei einem Blick in unsere Augen“ Mit diesem Zitat von mir, begann Anke Barnard 2010 ihre Semesterarbeit über meine Arbeiten. Heute, knapp zehn Jahre später, lese ich sie erneut. Ankes Arbeit dient mir als Leitfaden für die Erarbeitung meiner Ausstellung. Vielem würde ich heute noch zustimmen, aber einiges hat sich im Laufe der Jahre verändert. In den letzten Monaten habe ich einige Ausstellungskonzepte für Mai erarbeitet und wieder verworfen, da ich sie nicht erfüllend fand. Aber im Februar fand ich in meinen Unterlagen die Semesterarbeit und war elektrisiert. Sie erinnerte mich an die verschiedenen Phasen der vergangenen Jahre und so holte ich meine Bilder aus der Ausstellung  „Verdrehte Realität“ von 2009 aus dem Archiv. Es sind abstrakte raue Bilder, die sich mit Begierden auseinandersetzen.  Diese Rauheit wird noch durch die Größe von 110 cm x 85 cm verstärkt. Sie steht im krassen Gegensatz zu …

„Die Geheimnisse der verhüllten Frau“

„Die Geheimnisse der verhüllten Frau“ oder „Meine Gedanken zu Schönheit im Winter“ (Werbung / Advertising / Produktnennung / Productnames) 16. Januar 2019 Instagram Nachricht: „Hallo Alex, ich weiß es ist ziemlich spontan, aber ich bin am Wochenende überraschend in Berlin. Hast Du Zeit für unser schon lange geplantes Shooting?“ „Ich habe Zeit, wollen wir telefonieren?“ „Okay, ich rufe fix an!“ Pris und ich hatten vor einigen Wochen Kontakt über die sozialen Medien. Eine meiner Serien mit dem Titel „The Samurai Wife“ hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Pris mochte die starken Kontraste und den schon fast mystischen Ausdruck der Bilder. Ich folgte Pris ebenfalls längere Zeit auf ihrem Instagram Account und mochte ihre besonders eleganten „Dark Fashion Bilder“. DREI TAGE SPÄTER (Mein Atelier) An meinem runden Holztisch besprechen wir unsere Ideen und Inspirationsquellen. Unter anderem japanische Filme und eine bestimmte Art von japanischem Design und japanischer Attitüde gemixt mit europäischen und amerikanischen Einflüssen. Pris zeigt mir lange sehr weite Hosen und eine Kimonojacke. Ich komplementiere das mit einem transparenten langen Mantel. So entsteht ein spannendes elegantes japanisch …