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„My Japanese Paper – eine Kurzgeschichte über die Dynamik einer Ausstellungsvorbereitung“

(unbezahlte Werbung wegen Firmen- und Produktnennung)

Vor einer Woche war ich bei den Fotopionieren in der Karl-Marx-Allee zu Besuch, um einen Druck für „Becoming“ abzuholen.

Da der Geschäftsführer Andreas noch telefonierte, schaute ich mich wie immer neugierig im Laden um und stieß auf einen Musterkatalog des japanischen Papierherstellers Awagami Factory!

Beeindruckendes Fine Art Papier.

Und während ich den Katalog durchblätterte, stieß ich auf Papiersorten, die mich begeisterten.

Nahezu transparent, und in einer wunderschönen Pergamentanmutung.

Vor meinen Augen tauchten Bilder von Katsushika Hokusai auf und ich erinnerte mich an die Wimpel, an den Speeren japanischer Krieger aus Akira Kurosawa Filmen.

Ich dachte an meine „Japanese Faction“ Bilder und sah einige von ihnen großformatig ausgedruckt auf diesem Papier von der Decke des Fabriktheaters hängen.

Und da war sie wieder, diese Begeisterung und der Enthusiasmus, der mich immer packt, wenn ich eine solche Idee habe.

So überlegten Andreas und ich gemeinsam wie wir es schaffen können, trotz der bereits fertigen Bilder und den damit verbundenen Kosten, Drucke auf diesem edlen Papier nachzuschieben.

Denn eines war klar. Dieses Papier ist sehr teuer und dann auch noch in der Größe, die ich mir vorstellte. Fieberhaft rechnete ich mein Budget durch. Jede Variante erschien nicht mehr leistbar, da es erschöpft war.

Aber wir fanden mit dem Importeuer einen Weg und so kann ich, in Kooperation mit den Fotopionieren, den Besuchern von „Becoming“ drei großformatige Ausdrucke auf diesem wunderschönen Papier darbieten.

Ich freue mich auf den Anblick und die Ausstrahlung dieser Arbeiten, denn es ist eine sehr edle Variante zu den ohnehin beeindruckenden Prints auf Dibond.

Und Du, geneigte Leserin und geneigter Leser? Vertraue mir, es wird sich sehr lohnen, „Becoming“ zu besuchen.

Euer Alexander Platz